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Raus aus dem toten Winkel
Ein Service-Projekt von RTD

Die Idee ist, in möglichst vielen Grundschulen das Thema für die Kinder der Klassen 3 und 4 als Unterrichtsinhalt anregen. Mit viel Erfolg konnten wir dieses Projekt im September 2006 starten und schon über 2000 Kinder über die Gefahren des Toten Winkel aufklären. Die Schulen nehmen dieses Thema sehr dankbar an.

Raus aus dem Toten Winkel heisst unsere Aktion. In einer Unterrichtsstunde sollen die Kinder auf die Problematik aufmerksam gemacht werden und Verhaltensregeln lernen, wie sich Unfälle mit LKW vermeiden lassen. Verschiedene Unterrichtsmaterialien stellen wir den Lehrern zur Verfügung.

 

Dann kommt der praktische Teil: Round Table organisiert einen LKW und kommt damit an einem Vormittag auf den Schulhof. Wir stellen eine ganze Schulklasse in den Toten Winkel und jedes Kind darf sich einmal an das Steuer setzen und so selbst einmal zu erleben, was der Tote Winkel bedeutet. Im wesentlichen besteht unser Projekt also aus 2 Teilen:

 

Im Unterricht, in der Woche vor dem LKW Termin, lernen die Schüler den Toten Winkel im Unterricht kennen.

  • Sie sollen erkennen, dass man im Toten Winkel vom LKW- Fahrer weder direkt, noch über einen Spiegel gesehen wird.
  • Sie erfahren, dass man nur über Blickkontakt feststellen kann, ob man sich im Toten Winkel befindet.
  • Sie lernen Verhaltensregeln, um vor allem den gefährlichen Hinterrädern aus dem Weg zu gehen.


Diesen Teil übernehmen die Lehrer/innen der Kinder. Als Unterstützung gibt es hierfür eine DVD, Overhead-Folien und einen ausführlichen Lehrerskript, der konkrete Anregungen für die Gestaltung einer Unterrichtseinheit beinhaltet.



Im Praktischen Teil...

  • Kommen wir mit einem LKW auf den Schulhof und es
  • werden alle Kinder um den LKW im Toten Winkel gruppiert.
  • Die Kinder können sich dann der Reihe nach in das Führerhaus setzen, um selbst zu erleben, dass kein Kind zu sehen ist, sondern alle (es können über 30 Kinder sein!) im toten Winkel stehen.

 

Die Kinder sollen so lernen wie man Unfälle vermeidet. Folgende Verhaltensregeln können helfen:

  • Immer den Blickkontakt zum Fahrer suchen,
  • größeren seitlichen Abstand zu Fahrzeugen halten,
  • vorsichtshalber umdrehen, bevor man eine Kreuzung oder Seitenstraße überquert, um ich zu vergewissern, ob nicht ein Rechtsabbieger von hinten kommt.
  • Kurz: Raus aus dem Toten Winkel.


Der Pappaufsteller


Das Herzstück unserer Aktion. Die Frage war, was können wir den Kindern mit nach hause geben? Was wird Sie immer wieder an die Gefahr erinnern?
So kamen wir auf die Idee mit dem Papp-LKW. Zur Nacharbeit Zuhause schenken wir allen Kindern einen Papp-Aufsteller, mit dem der Tote Winkel mit Spielfiguren nachgespielt werden kann. Die Kinder können auf diese Weise ihren Eltern berichten, was sie über den „Toten Winkel“ gelernt haben.
Der Blick des Kindes durch das „Papp-Führerhaus“ vermittelt einen ähnlichen Eindruck, wie aus einem LKW. Die Kinder können den LKW bemalen und wir erhoffen uns dadurch eine lang anhaltende Erinnerung an die Gefahren des Toten Winkel.

Projektansprechpartner:

Landkreis Vechta:   
Daniel Feldhaus 
TWVEC@rt193.de
Landkreis Cloppenburg: Lars Fahrenholz    TWCLP@rt193.de 

 

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Presse-Artikel
Die NWZ hat am 10.10.08 von unsere 1. Aktion im Schulzentrum Garrel berichtet.
Link
Mehr Infos zum nationalen Service-Projekt finden Sie unter folgender Internetseite.
Bildergalerie
Unser letztes Projekt in Sedelsberg haben wir mit einigen Fotos dokumentiert.